Mythen der Elektromobilität – #4 Ein Elektroauto bietet keine wirklichen Vorteile

Energiebilanz für das Elektrofahrzeug

Wenn z.B. eine Ladestation 10 kWh in die Fahrzeugbatterie speichert, können nur etwa 4% als Akkuverlust für das Thermo-Management angesetzt werden.
Der Wirkungsgrad eines hochwertigen Elektromotors liegt hingegen über 94%. Nebenaggregate dürften nicht mehr als 4% verbrauchen, d.h. der Gesamtwirkungsgrad liegt einschließlich der Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) bei ca. 85%. Somit kommen an den Antriebsrädern von den 10 kWh immerhin noch 8,5 kWh an!

Vorteil eines Elektroantriebs:
Hier erkennt man neben der Abgasfreiheit sofort die gravierende Überlegenheit des E- Fahrzeuges, da bei diesem neben dem viel höheren Wirkungsgrad des Elektromotors von über 90% die Bremsenergie zu über 80% mittels Rekuperation in den Anbriebsakku zurückgespeist werden kann, indem beim Bremsen der E-Motor in den Generatorbetrieb umgeschaltet wird. Es wird also dadurch eine Rückladung beim Bremsen erwirkt, wo hingegen ein verbrennungsgetriebenes Fahrzeug diese als Energie durch das Bremsen vernichtet, geschweige denn rückverwertet!

HINWEIS: Zur Verbrennung von 1 kg Benzin werden 15 kg Sauerstoff benötigt. Hieraus wird deutlich, weshalb ein Auto mit etwa 55 Liter Benzin ca. 800 km fahren kann, denn der rund 15-fache Anteil des zur Verbrennung nötigen Sauerstoffs wird beim Fahren laufend der angesaugten Luft entnommen. Beim Elektroauto muss dagegen die gesamte Energie im Antriebsakku mitgeführt werden, was Dimension und Gewicht derselben begründet.

Energiebilanz bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor

Von den 10 kWh, die in einem Liter Benzin enthalten sind, bleibt an den Antriebsrädern nur ein knappes Fünftel = 1,8 kWh übrig, ein bescheidener Wirkungsgrad also.
Der Energieinhalt von 1 Liter Benzin ist etwa 10 kWh. Der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors kann daher mit ca. 20% beziffert werden. Wird das Fahrzeug zum Stillstand abgebremst, verwandelt sich die kinetische Energie in nutzlose Wärme. Beim Fahrzeug mit mit Verbrennungsmotor kann man sagen, dass etwa 80% der im Kraftstoff enthaltenen Energie zu nicht anderem umgewandelt wird, als die Umwelt aufzuheizen. Und das auf drei ganz verschiedenen Wegen:

Den größten Anteil an den Verlausten haben die Auspuffgase (43% Verlust). Der Motor selbst ist natürlich auch eine Verlustquelle, denn er muss, datier sich nicht überhitzt, ständig gekühlt werden (27% Verlust).

Aber auch ohne die Verluste durch das Kühlwasser verliert der Motor Wärmeenergie an die Umgebung (9% Verlust). Von der Kurbelwelle zu den Antriebsrädern gehen weitere 3% verlustig, sodass für den Antrieb 18% der hineingesteckten Energie übrig bleiben.

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